Das Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta Archiv) besteht im Wesentlichen aus Vor- und Nachlässen sowie verschiedenen Sammlungen. Unter vielen namhaften und bedeutenden Architekten und Architektinnen sind als wichtigste Komponenten vertreten: das 19. Jahrhundert mit dem Semper-Archiv und dessen Umkreis, die Jahrhundertwende (Karl Moser, Gustav Gull u.a.) und umfassend und repräsentativ die Schweizer Pioniere der modernen Architektur wie Hans Hofmann, Alfred Roth, O.R. Salvisberg und Hans Schmidt.

Das gta Archiv beherbergt ausserdem das CIAM Archiv, in dem lückenlos sämtliche Vor- und Nachkriegs-Kongresse dokumentiert sind, sowie den Nachlass des bedeutenden Kunsthistorikers und Generalsekretärs der CIAM, Sigfried Giedion. Die Neuzugänge der letzten Jahre betreffen mittlerweile immer häufiger die Archive von Architekten und Architektinnen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewirkt haben bzw. noch wirken (Fritz Haller, Ernst Gisel, Otto Glaus, Rudolf Olgiati, Lisbeth Sachs, A.H. Steiner u.a.). Ausserhalb der Nachlässe sind in einer Plansammlung mehr als 3'000 einzelne Pläne vereinigt, eine Foto/Bild-Sammlung umfasst rund 35'000 Dokumenteinheiten.

Im NSL-Archiv befinden sich Bestände zur Landschaftsarchitektur und Raumplanung in der Schweiz. Einen Schwerpunkt bildet die Gartenarchitektendynastie Theodor Froebel, Otto Froebel, Robert Froebel, Gustav Ammann und Peter Ammann, die insgesamt gegen 150 Jahre Schweizer Gartenbaugeschichte umspannt. Grosse Planungsarchive liegen unter anderem in Form des Nachlasses Hans Marti, Beständen des Instituts für Orts-, Regional- und Landesplanung ORL an der ETH Zürich oder der Studie für die Neue Alpentransversale NEAT aus den 1980er-Jahren vor.

Zu den einzelnen Beständen entstehen momentan Bestandesbeschriebe inklusive Angaben zum vorhandenen Material im gta Archiv und einer Auswahlbibliographie. Vorhandene Texte sind in der Übersicht jeweils mit [↓] gekennzeichnet.
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