Gebrüder Bräm, Vorprojekt für das Postgebäude am Sihlquai, 1924


Bestandeszuwachs

Der Bestandszuwachs reicht im akademischen Jahr 2014/2015 von Vertretern des Heimatstils und Neuen Bauens wie den Gebrüdern Bräm bis zu Justus Dahinden, dessen Pyramidenbauten der 1970er die Abkehr vom rechten Winkel postulierten. Mit der Übernahme von Plänen zur Amtshausüberbauung aus dem Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich wurde der Nachlass Gustav Gulls ergänzt. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) konnte das gta Archiv eine bedeutende Nachlassergänzung von Sigfried Giedion und Carola Giedion-Welcker einholen. Der gemeinsame Korrespondenzbestand wurde im gta archiviert, während die Unterlagen der Kunsthistorikerin an das SIK übergingen. Ein besonderer Glücksfall war die Donation von Fotografien und Dokumenten des Zürcher Fotografen, Filmers und Ausstellungsmachers Jürg Gasser. Viele dieser Dokument sind bis Oktober 2015 in einer vom Institut gta zusammen mit Kultur Stadt Zürich ausgerichteten Ausstellung im Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber zu sehen, die die Rezeption der indischen Planstadt Chandigarh durch Schweizer Künstler und Architekten zum Thema hat. Das NSL Archiv konnte die Dokumente von Martin Rotach, das ORL Archiv und das IVT Archiv erschliessen wie auch die Planungs- und Baurechtsdokumentationen von Riccardo Jagmetti.


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